Prozess gegen Taxler

Illegale von Ungarn per Taxi über die Grenze gefahren

Burgenland
23.11.2009 19:55
Wegen Schlepperei haben sich am Montag zwei Taxifahrer aus Ungarn am Landesgericht Eisenstadt verantworten müssen. Die beiden Männer waren im September von einer Zivilstreife beim Grenzübergang St. Margarethen angehalten worden. Ihre "Fahrgäste": Elf Kosovaren ohne Aufenthaltsbewilligung. Dass sie Illegale chauffierten, wollen die Angeklagten jedoch nicht gewusst haben.

"Ich wusste nicht, dass es sich um Illegale handelte", verteidigte sich einer der vermeintlichen Schlepper. Sein Kollege habe ihm den Auftrag verschafft. "Ich dachte, die Leute wollen Verwandte in Österreich besuchen", sagte der Mann. Und: Dass es in Traiskirchen ein Flüchtlingslager gibt, sei ihm nicht bekannt gewesen.

"Warum sind Sie nicht die kürzere Strecke über Klingenbach gefahren?", hakte Richter Wolfgang Rauter nach. "Wir wollten unseren Fahrgästen die Stelle des 'Paneuropäischen Picknicks' zeigen", behaupteten beide Taxler. Das wollte aber niemand so recht glauben. Urteile: vier Monate bedingte Haft für den Drahtzieher, drei Monate für den Kollegen.

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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