Mi, 18. Juli 2018

Sozialbetrug:

17.06.2018 13:35

Zu Unrecht 8700 € von Stadt kassiert

Siebeneinhalb Monate hielt sich ein Tschetschene (41) zwischen März 2014 und September 2015 in seiner Heimat auf, kassierte in Innsbruck aber die Mindestsicherung. Bei zwei Heimaturlauben war seine Gattin dabei. Wegen Sozialbetrugs wurden nun beide verurteilt.

Aus Angst wieder zurück in ihre Heimat zu müssen, suchten die seit zehn Jahren in Innsbruck lebenden Tschetschenen um Asyl an. Russische Pässe besaßen sie komischerweise aber weiterhin. Und mit denen reiste die Familie immer wieder in ihre alte Heimat. „Meine Mutter war schwer krank“, rechtfertigte sich der 41-Jährige. Von 18 Monaten hielt er sich siebeneinhalb Monate in Tschetschenien auf. Im Sommer waren die Ehefrau und die drei Kinder dabei. Mindestsicherung kassierte man weiterhin.

„Wenn wir gewusst hätten, dass wir die Reisen melden müssen, hätten wir das getan. Wir haben die Formulare aber nicht genau gelesen“, so die Angeklagten. 8700 Euro wurden zu viel ausbezahlt. Urteile: Jeweils 1440 Euro Geldstrafe - zur Hälfte bedingt. Volle Berufung!

Samuel Thurner
Samuel Thurner
 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.