Der Niederösterreicher Philipp Kaider hat wie bei seinem Debüt im Vorjahr das Nonstop-Radrennen Race Across America gewonnen.
Der 40-Jährige erreichte am Donnerstag das Ziel in Atlantic City, er benötigte für die 4938 Kilometer mit mehr als 50.000 Höhenmetern von der West- an die Ostküste der USA 8 Tage, 18 Stunden 58 Minuten, womit der Wolkersdorfer dreieinhalb Stunden schneller als 2025 war. Seine Konkurrenten wie den Steirer Thomas Mauerhofer hängte Kaider um Längen ab.
„Das ist schon sehr schräg. Das ist unglaublich verrückt, dass einem das zweimal passieren kann, dass man das zweimal gewinnen kann. Zweimal zu finishen und zweimal zu gewinnen ist schon unbeschreiblich“, sagte Kaider im Ziel. Auf dem langen Weg hatte er sich durch Temperaturen von über 43 Grad in der Wüste, dünne Luft auf über 3300 Metern Seehöhe, schlechte Straßen auf den endlosen Geraden und viel Verkehr gekämpft. Probleme in der Sitzregion sowie zunehmende Nacken- und Schulterprobleme erschwerten die Unternehmung in der Schlussphase zusätzlich.
Bewerb fest in österreichischer Hand
Der seit 1982 ausgetragene Extrembewerb ist eine österreichische Domäne. Vor Kaider hatten das Rennen auch schon Rekordgewinner Christoph Strasser (6 Siege, zuletzt 2019), Severin Zotter (1), Wolfgang Fasching (3) und Franz Spilauer (1) für sich entschieden. Strasser ist mit seiner Siegerzeit des Jahres 2014 von 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten auch Streckenrekordhalter.
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