Durch das Manipulieren der Verlassenschaftsverfahren sollen einer der Verdächtigen sowie weitere Personen in Nachlässe aufgenommen worden sein. Testamente und Verträge wurden gefälscht, es gehe um "schwere Betrügereien" und "größere Betrugssummen", erklärte Franz Pflanzner von der Feldkircher Staatsanwaltschaft. Man stehe aber noch am Anfang der konkreten Erhebungen.
Bei Hausdurchsuchungen bei den Verdächtigen Anfang der Woche habe man zahlreiche Unterlagen sichergestellt, darunter beweiskräftiges Material. Diese müssten nun gesichtet und ausgewertet werden, so Pflanzner. Der Fall kam nach internen Hinweisen und Ermittlungen ins Rollen, hieß es.
Ermittlungen in zehn Fällen
Laut Harald Pirker, Pressesprecher des Oberlandesgerichts Innsbruck, wird derzeit in zehn Fällen ermittelt. Die Taten lägen seinen Informationen zufolge Jahre zurück, die Verdachtsmomente gegen die drei Personen hätten sich aber erst jetzt ergeben. Sollte sich der Verdacht erhärten bzw. später eine Verurteilung erfolgen, stelle sich für das Oberlandesgericht als Dienstbehörde natürlich die Frage, was mit den Dienstverhältnissen der beiden Bediensteten zu geschehen habe, so der Gerichtssprecher.
Die Staatsanwaltschaft Feldkirch stellte am Freitag einen Antrag auf Untersuchungshaft für die drei Verdächtigen.











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