Demba Nabé, Frontmann der Berliner Band Seeed, ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 46 Jahren, wie sein Anwalt Christian Schertz bestätigte. Fans und Freunde reagierten in den sozialen Netzwerken bestürzt über den plötzlichen Tod: „Ein Stützpfeiler meiner Jugend verabschiedet sich für immer. Danke für dein Lebenswerk“, schrieb ein Fan auf Twitter.
Die Mitglieder von Seeed posteten auf Facebook ein altes Schwarz-Weiß-Bild des Sängers mit einem knappen Satz dazu: „Wir trauern um unseren Freund und Sänger Demba Nabé.“ Zur Todesursache gab es keine Angaben.
„Zu jung und zu gut, zu schade und zu traurig“, schrieb Rapper Frauenarzt nach der Meldung über den plötzlichen Tod von Nabé auf Twitter. Ein Fan schrieb: „Komm, wach auf, ich zähl bis 10!“
Weitere Beileidsbekundungen seiner Fans:
„Dickes B“ als erster großer Hit
Demba Nabé (auch bekannt unter den Künstlernamen Boundzound bzw. Ear) gehörte neben Peter Fox und Dellé zu den Frontmännern der bisher elfköpfigen Reggae- und Dancehall-Band Seeed. Sie ist für ihre energiegeladenen Live-Auftritte auch über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Die Berliner standen auch schon beim dänischen Roskilde-Festival auf der Bühne. Seeed gründete sich im Jahr 1998 und veröffentlichte insgesamt vier Langspielplatten. Erster großer Hit: „Dickes B“ (2001).
Konzerte für 2019 waren binnen 30 Minuten ausverkauft
Wie und ob es nun ohne Frontsänger Nabé weitergeht, steht in den Sternen. Vor einem Monat hatte Seeed eine Tour für den Herbst 2019 angekündigt, auch Konzerte in Wien und Linz sind geplant. Laut „Tagesspiegel“ waren innerhalb von 30 Minuten etliche Konzerte ausverkauft, die Server der Ticket-Plattform seien wegen des Ansturms zeitweise zusammengebrochen.
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