Für ihren Versuch züchteten die Forscher vom Wake Forest Institut für Regenerative Medizin in North Carolina aus Muskelzellen und Zellen der Innenwand von Blutgefäßen Schwellkörpergewebe und setzten dieses den männlichen Kaninchen ein, wo die Schwellkörper nach einer Weile komplett nachwuchsen. Die Tiere zeigten daraufhin wieder ein ganz normales sexuelles Verhalten.
Institutsleiter Anthony Atala ist davon überzeugt, mit dem Experiment einen Durchbruch erzielt zu haben. Wegen ihrer äußerst komplexen Funktionsweise und einzigartigen Struktur ließen sich Schwellkörper bei Männern bisher nicht durch anderes Gewebe ersetzen, auch künstliche Implantate halfen nicht gegen Erektionsstörungen, erklärte er. Zwar seien noch weitere Studien notwendig, sagte Atala, gab sich aber zuversichtlich, dass die Methode eines Tages Männern mit krankheits- oder unfallbedingten Erektionsstörungen helfen wird.













Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.