Fr, 17. August 2018

Lenker war betrunken

22.04.2018 17:02

Schwerverletzter bei Taucherübung im Weißensee

Schwerste Fußverletzungen hat jener Feuerwehrtaucher aus Slowenien erlitten, der - wie berichtet - Samstagabend nach einer Einsatzübung am Weißensee in eine Schiffsschraube geraten war. Die Umstände sind inzwischen geklärt. Der 51-Jährige war aus einem Boot ins Wasser gefallen; der Lenker (35) war alkoholisiert.

„Die Übung war bereits beendet, als drei Slowenen mit ihrem Einsatzboot noch einmal hinaus fuhren“, sagt Gerfried Bürger, Ausbildungsleiter und Bezirksfeuerwehrkommandant Klagenfurt-Land. Auf Höhe der „Kleinen Steinwand“ hielt der Schiffsführer laut Polizei das Boot, um einen 35-jährigen auszubildenden Schiffsführer ans Steuer zu lassen. Dieser gab Gas, doch durch das ruckartige Anfahren stürzte der 51-Jährige ins Wasser. Bürger: „Der Slowene griff daraufhin reflexartig nach der Seitenleine des Schlauchbootes. Ein großer Fehler, denn durch die Fahrt des Bootes werden die Beine unweigerlich zur Schraube gezogen. Wir bekamen davon erst Kenntnis, als die Slowenen einen Notruf funkten.“

Bürger ließ sofort ein Boot besetzen und verständigte den Rettungshubschrauber: „Die Leute haben sehr gut gearbeitet, den Verletzt an Bord sofort erstversorgt und als er an Land getragen wurde, konnte er sofort vom Hubschrauber aufgenommen und ins Krankenhaus geflogen werden.“ Für den 35-Jährigen dürfte der Vorfall ein Nachspiel haben, da Polizisten eine Alkoholisierung feststellten. Bürger: „Während jeder Feuerwehrübung gilt Alkoholverbot!“

Hannes Wallner
Hannes Wallner

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