Die letzte Ehre

Getöteter Soldat in seinem Heimatort zu Grabe getragen

Burgenland
10.10.2009 17:06
Vom Schmerz gebückte Familienangehörige, schluchzende Freunde, Kameraden mit Tränen in den Augen, berührende Abschiedsszenen - Samstagnachmittag wurde jener Soldat in seinem Heimatort Neuhaus am Klausenbach zu Grabe getragen, der am Mittwoch am Truppenübungsplatz in Allentsteig (Niederösterreich) auf so tragische Weise ums Leben gekommen war.

Auch Verteidigungsminister Norbert Darabos erwies dem im Dienst verunglückten Vaterlandsverteidiger die letzte Ehre.

Bei Scharfschießübung getötet
Wie berichtet, war der 20-jährige Korporal bei einer Scharfschießübung getötet worden, als es im Feuerstellungsraum einer Panzerhaubitze zur verheerenden Explosion einer Sprenggranate kam.

Weitere Details zum Unglück findest du in der Infobox.

Bürgermeister: "Patrick war sehr beliebt"
Der Neuhauser Bürgermeister hatte am Freitag erklärt: "Patrick war nicht nur bei mir als Nachbar, sondern bei allen Mitbürgern sehr beliebt – die ganze Gemeinde Neuhaus am Klausenbach steht unter Schock. Aber dem Bundesheer macht in diesem Fall keiner einen Vorwurf." 

Nur wenige Tage vor der tragisch endenden Truppenübung hatte sich Patrick, der ursprünglich Polizist werden wollte, bei einem Fallschirmsprung am Bein verletzt. Doch den empfohlenen Krankenstand trat der Korporal nicht an – er wollte in Allentsteig dabei sein...

Kronen Zeitung

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