Seinen Höhepunkt erreichte der zweijährige Rosenkrieg im Sommer des vergangenen Jahres: Mehrere Monate lang soll der 38-Jährige seine Frau verfolgt, bei der Scheidung vor dem Gerichtssaal Morddrohungen ausgestoßen und sie schließlich sogar verletzt haben.
Hinzu kommen Sachbeschädigungen – der Mann hatte im Drogenrausch Blumen ausgerissen und ein Ordinationsschild demoliert – sowie Ladendiebstähle in mehreren Geschäften in Eisenstadt.
"Sie haben ihrer Frau das Leben nicht leicht gemacht."
Die Verletzungen waren ein Unfall. Ich bin mit dem neuen Freund meiner Ex-Frau aneinandergeraten, Sabine mischte sich ein und stürzte", beteuerte der Arbeitslose jetzt vor Gericht. Und: Seine Verflossene habe selbst ständig den Kontakt aufgenommen und sei sogar mit ihm spazieren gegangen. Das konnten die Zeugen, die jetzt zur Verhandlung nach Eisenstadt kamen, aber nicht bestätigen.
"Sie haben ihrer Frau das Leben nicht leicht gemacht. Zum Glück ist nicht mehr passiert", meinte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer. Richter Alfred Ellinger verurteilte den Mann schließlich zu zwei Jahren Haft und 500 Euro Schadenersatz. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der Angeklagte bat um Bedenkzeit.
Symbolbild
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