"Überall war Blut"

Schülerin von Zug erfasst und schwer verletzt

Kärnten
23.09.2009 17:43
Ein 18-jähriges Mädchen ist Mittwoch Früh in Gummern (im Bezirk Villach Land) von einem Personenzug erfasst und schwer verletzt worden. Die Schülerin war so in ihre Handtasche vertieft, dass sie zu nahe an den Schienenstrang geriet. Wie durch ein Wunder überlebte die 18-Jährige mit schwersten Verletzungen. Sie musste notoperiert werden.

Wie jeden Morgen wartet Elvedina auch Mittwoch Früh kurz vor halb sieben Uhr auf den Regionalzug Richtung Klagenfurt. Dort besucht die 18-Jährige die Schule für Altenpflege. 

„Das Mädchen dürfte etwas in seiner Tasche gesucht haben. Dabei übersah es offenbar, dass gerade der Zug in den Bahnhof einfuhr“, schildert ein Polizist vom Posten Weißenstein den Vorfall.

"Auf die Gleise geschleudert"
Obwohl der Lokführer noch ein Warnsignal absetzt, bemerkt die 18-Jährige den Zug noch immer nicht. Verzweifelt versucht der Mann zu bremsen – da war es aber schon zu spät. „Die Lok hat die Schülerin erfasst. Sie wurde auf die Gleise geschleudert“, schildert der Beamte weiter.
 
Zwei andere Mädchen, die in einem Gegenzug am Unglücksort vorbeifuhren: „Es war einfach schrecklich! Überall war Blut.“ Mit  Rippenbrüchen und Frakturen beider Unterschenkel wurde die schwer verletzte 18-Jährige in das Landeskrankenhaus Villach eingeliefert.

"Patientin hatte Glück im Unglück"
„Die Schülerin musste operiert werden. Es besteht zum Glück keine Lebensgefahr“, so Primarius Gernot Telsnig: „Die Patientin hatte Glück im Unglück.“

von Thomas Leitner und Serina Babka, ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at 

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