Der Angeklagte war von 1995 bis 2004 mit der Mutter seines Opfers verheiratet. 1999, als das Kind sechs Jahre alt war, missbrauchte er es das erste Mal. "Deine Mutter gibt mir nicht was ich brauche", soll seine Rechtfertigung vor ihr gewesen sein. Vor Gericht bekannte er sich aber unschuldig, er bestritt alle Vorwürfe.
Mädchen vertraut sich Mutter an
Nachdem der Invaliditätspensionist das Mädchen 2004 auf einer Raststation vergewaltigt hatte, vertraute es sich seiner Mutter an. Diese erstattete Anzeige und reichte sofort die Scheidung ein.
Durch den jahrelangen Missbrauch trug das Opfer des 45-Jährigen eine posttraumatische Belastungsstörung, eine generalisierte Angststörung sowie eine Persönlichkeitsentwicklungsstörung davon. Das er HIV-positiv ist, erfuhr der Angeklagte erst 2006, wie lange er den Virus schon in sich trägt, ist ungeklärt.
Symbolbild
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