Der frühere Ortschef geriet bereits mehrfach ins Schussfeld der Kritik. Zuletzt äußerte der Landesrechnungshof den Verdacht des Amtsmissbrauchs und schaltete die Staatsanwaltschaft in Eisenstadt ein.
"Er soll zu viel kassiert haben"
Nun häufen sich die Vorwürfe, dass sich der damalige Bürgermeister an dem Grundstücksdeal bereichert habe. "Er soll viel zu viel kassiert haben", heißt es in Insiderkreisen. Unter vorgehaltener Hand ist von 140.000 Euro die Rede, die die drei Grundeigentümer in Summe von der Gemeinde erhalten haben sollen.
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Bürgermeister weist Kritik zurück
An den genauen Betrag kann sich der beschuldigte Ex-Bürgermeister im "Krone"-Gespräch nicht erinnern. Er weist jedoch den Vorwurf der Selbstbereicherung zurück. "Ich habe mich damals bei den Verhandlungen bewusst im Hintergrund gehalten. Alle drei Besitzer wurden gleich und gerecht entlohnt. Der Preis lag sogar weit unter jenem für Bauland", so Werner Trinkl.
Laut Kritikern soll es sich allerdings um Grünland beziehungsweise Ackerfläche gehandelt haben. Die schiefe Optik bleibt – und mit fast acht Millionen Euro Minus der unrühmliche 21. Platz in der Schuldenstatistik aller österreichischen Gemeinden.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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