Wurden im Vorjahr im Burgenland noch fast 800.000 Hektoliter Wein geerntet, werde heuer aufgrund bisheriger Ergebnisse eine Menge von rund 640.000 bis 650.000 Hektolitern erwartet. Der Hagel habe dabei keine so große Rolle gespielt, die Trauben seien allerdings bedingt durch kühles und regnerisches Wetter während der Blütezeit eher lockerbeerig und nicht so groß wie im Vorjahr, so Finster.
Winzer mit Qualität zufrieden - mit dem Preis nicht
Im Hinblick auf die Qualität zeige sich "ein schönes Fruchtspiel", bedingt durch viele aromatische Beeren. Dazu würden auch die derzeit bereits vorherrschenden kühlen Nächte beitragen. "Der Temperaturwechsel war für die Fruchtigkeit sehr gut", so der Experte. Hinzu komme, dass es für die Trauben ausreichend Wasser gab. "Nicht ganz so erfreulich" dagegen sei die Preisentwicklung. Die Preise bewegten sich derzeit bei Normalware im Rahmen von 20 bis 40 Cent pro Kilogramm Trauben.
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