Nach wie vor sind 11,3 Milliarden Schilling sowohl in Münz-, als auch in Banknotenform in Umlauf. Um zum fehlenden Geld zu kommen, lässt die Nationalbank jetzt nicht den Rubel, sondern wieder den "Euro-Bus" rollen und schickt die Filiale auf vier Rädern bis Ende August quer durch Österreich. Achtung: Wer noch Bertha v. Suttner-Tausender besitzt, sollte bis 1.8. umtauschen - nachher sind sie wertlos!
Laut Angaben der Österreichischen Nationalbank sind mehr als drei Jahre nach der Einführung des Euro immer noch unglaubliche 11,3 Milliarden Schilling im Umlauf. Umgerechnet sind das 828 Millionen Euro!
Euro-Bus wieder auf Achse Um von dieser enormen Summe zu retten, was noch zu retten ist, kommt nun - wie schon bei früheren Aktionen - die "rollende Filiale", besser bekannt unter dem Namen "Euro-Bus" zum Einsatz, der bis August 2005 landesweit unterwegs sein wird. Dadurch soll aber nicht nur der Umtausch erleichtert, sondern die Gelegenheit auch genutzt werden, um über die Euro-Sicherheitsmerkmale zu informieren.
Umtausch bei der Nationalbank Wer den Bus verpasst, kann seine alten Scheine und Münzen aber auch direkt zur Nationalbank in Wien bringen und sie dort gegen gültige Euros eintauschen. Für Banknoten gibt es noch eine dritte Möglichkeit: Du kannst sie per Post ganz einfach als Wertbrief an die OENB, Otto Wagner Platz 3, 1090 Wien schicken. Der Euro-Gegenwert wird dir auf dein Konto überwiesen.
Alte "Blaue" bald wertlos Generell behält der Schilling zeitlich unbegrenzt seinen Wert. Doch Vorsicht: Es gibt ältere Scheine mit Ablaufdatum, deren Wert zugunsten der Republik Österreich verfällt. Nächster Stichtag ist der 30. August 2005, an dem der 1.000-Schilling-Schein, mit Berta von Sutner auf der Rückseite, spätestens umgetauscht werden sollte. Danach wird der Schein wertlos.
Geld mit Ablaufdatum Schilling-Noten, die unmittelbar vor der Euro-Umstellung eingeführt wurden, haben kein Verfallsdatum. Krone.at hat nachgefragt, wann welche Banknoten genau verfallen (siehe Linkbox).
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