Existiert in den USA eine eigene "Hip Hop Division" bei der Polizei? Die Exekutive bestreitet dies zwar, aber der "Miami Herald" will herausgefunden haben, dass es diese Abteilung doch gibt.
Zuerst hatte es Gerüchte gegeben, dassdas New York Departement eine eigene Hip Hop Division eingeführthätte, um der in letzter Zeit wieder ausartenden Rapper-KriegeHerr zu werden. Angeblich hätte das NYDP die gesammeltenDaten an Polizeistationen im ganzen Land weiter gegeben.
Jetzt dehnt sich der Skandal auf den Südender USA, genauer gesagt auf Florida aus. Dort berichtet der "MiamiHerald" über die Beschattungsmethoden der Polizei in Bezugauf Rap-Stars. Rapper würden beim Ankommen am Miami Airportfotografiert und beschattet werden, in den Hotels würdenLift- und Zimmerboys bezahlt werden, um Informationen überihre Hip-Hop-Gäste weiterzugeben und und und...
Dieser Bericht wurde mittlerweile von den Behördenin Miami bestätigt. Man wolle damit aber nicht rassistischenVorurteilen beugen, sondern: "Es ist eine Tatsache, dass die meistenRapper einer Gang angehören und wir führen nur genauBuch über ihre Verhaftungen und mit wem sie Kontakt halten".Da South Beach (Anm. Stadtteil von Miami) eine beliebte Locationfür Rapper ist, sei man "besorgt darüber, dass unschuldigeZivilisten in Kämpfe zwischen rivalisierenden Rap-Gangs involviert"werden könnten.
"Wir müssen diese Rivalitäten im Augebehalten. Das letzte was wir in unserer Stadt brauchen, ist nochmehr Kriminalität", so Assistant Police Chief Charles Pressgegenüber dem Miami Herald.
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