Abgesehen hatten es die Kriminellen auf Kunden eines Netzbetreibers, die für Wetten im Web via Handy ein Spielkonto eröffnen konnten. "Die Bezahlung erfolgte per Telefonrechnung. Zur Absicherung der Transaktion wurde zwar ein Code an die Handybesitzer geschickt, doch ohne nähere Angaben", kritisieren nun Konsumentenschützer.
Geschickt fragten die Betrüger ihre Opfer im Internet-Chat nach Telefonnummer und Code aus. Mit diesen Daten buchten dann die Täter fremdes Geld auf eigene Wettkonten um - meist 250 Euro pro Fall.
Dutzende Kunden tappten in die Falle. Auf die Beschwerden bereits reagiert hat der Mobilfunkbetreiber und stellte den Service ein. Juristen warnen erneut: "Keine persönlichen Daten im Internet weitergeben."
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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