Leitzins fix bei 1%
EZB sieht Abschwächung der Rezession
"Die Stimmung ist – zu Recht oder zu Unrecht – etwas besser als in der Vergangenheit", sagte Trichet. Der EZB-Chef wies aber auch darauf hin, dass die Konjunkturkrise in den kommenden Monaten verstärkt auf den Arbeitsmarkt durchschlagen werde. Generell rechnen die Währungshüter nach einer Phase der Stabilisierung im kommenden Jahr wieder mit positiven Quartals-Wachstumsraten.
Letzte Senkung im vergangenen Mai
Zum letzten Mal hatte die EZB den Leitzins im Mai gesenkt und zwar auf dem Rekordtief von 1 Prozent. Um die Kreditvergabe zwischen den Banken anzukurbeln, hatten die Europäischen Währungshüter dann Ende Juni den Banken mit 442 Milliarden Euro für eine Laufzeit von zwölf Monaten die größte Liquiditätsspritze aller Zeiten verpasst.
Zudem begann die EZB damit, besicherte Schuldverschreibungen wie zum Beispiel Pfandbriefe aufzukaufen, bisher im Volumen von 5,85 Milliarden Euro. Geplant ist ein Volumen von insgesamt 60 Milliarden Euro. Die EZB steht mit ihrem Leitzins-Vorgehen übrigens nicht allein da: Auch die britische Notenbank ließ am Donnerstag bei einer Sitzung diesen unverändert auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.