Bein amputiert

Schwerer Schicksalsschlag für Jäger nach Unfall

Burgenland
04.08.2009 16:22
Schwerer Schicksalsschlag für den leidenschaftlichen Jäger Raimund H.: Nachdem er sich im Forst der Fürst Esterháy'schen Privatstiftung – wie berichtet – selbst in den Oberschenkel geschossen hatte, musste dem Leiter eines großen Familienunternehmens im Bezirk Hollabrunn (Niederösterreich) ein Bein amputiert werden.

Raimund H. hatte das Wochenende mit seiner Gattin und der Familie eines befreundeten Jägers in einem Jagdhaus am Hirschenstein im Gemeindegebiet von Lockenhaus verbracht. Vor der Abreise verstaute er zwei Gewehre auf dem Rücksitz seines Autos und deckte sie mit seiner Jacke ab. Später wollte er die Jacke wieder aus dem Auto holen - dabei es kam zum Unglück.

Notarzt-Hubschrauber im Einsatz
Die Gattin des Verletzten sowie die die befreundete Familie, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalles vor dem Jagdhaus aufhielten, leisteten Erste Hilfe und verständigten telefonisch die Rettung. Der Schwerverletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Landeskrankenhaus Oberwart geflogen, wo ihm nun das verletzte Bein abgenommen wurde - es war die einzige Möglichkeit, das Leben des Jägers zu retten.

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