Damit sollen private Haushalte zur Errichtung von Photovoltaikanlagen animiert werden, so Illedits. Die Initiative richte sich an private Häuser, die aus Photovoltaikanlagen produzierte, überschüssige Energie verkaufen wollen, erklärte Walter Göllesz, Geschäftsführer der BEWAG Energie. Voraussetzung für Interessenten ist unter anderem eine Vertragsdauer von fünf Jahren. Die Anlagenleistung darf zudem fünf Kilowatt-Peak nicht übersteigen.
Bedarfsoptimierung
Personen, die sich für dieses Angebot interessieren, werden im Vorfeld durch einen Berater informiert. Der Zähler wird ebenfalls von der BEWAG getauscht. Die Zählerabrechnung erfolgt jährlich und mit ihr die Verrechnung. Es sei ganz wichtig, wenn man solche Anlagen habe, dass man den eigenen Bedarf optimiert, so Göllesz. Man rechne bis Jahresende mit 70 bis 100 Verträgen.
Planen für die Zukunft
Kritik gibt es an der Aktion des Bundes: Sie sei zwar lobenswert, jedoch müsse man eine längerfristige Förderung auf die Beine stellen, so Illedits. Außerdem würde die eine Million Euro, die dem Burgenland aus dieser Initiative zur Verfügung stehe, rasch ausgeschöpft sein. Auch bei den Einspeistarifen müsse "gründlich nachgebessert" werden, man brauche Tarife auf europäischem Niveau.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.