Grausiger Gestank

Aufregung um Tausend tote Fledermäuse in Nizza

Ausland
27.07.2009 15:30
Einen Feuerwehreinsatz haben rätselhafte Blutspuren und grauenhafter Gestank in einem Mietshaus der südfranzösischen Stadt Nizza ausgelöst. Die Anrainer malten sich schon die schlimmsten Szenarien aus, nachdem aus der Regenrinne ihres Gebäudes Blut tropfte und "Verwesungsgeruch" ausging, wie die Zeitung "Nice-Matin" am Montag berichtete.

Die alarmierte Feuerwehr entdeckte am Sonntag schließlich die wahre Ursache: Bis zur Höhe des vierten Stockwerks war die Regenrinne des Hauses mit den verwesenden Kadavern Hunderter Fledermäuse verstopft. Mehr als 1.000 tote Tiere hätten in dem Rohr aufeinandergelegen, sagte Fledermausexpertin Magali Lemercier.

Laut Lemercier hatten Kammerjäger in dem Gebäude kürzlich Insektenvernichtungsmittel versprüht. Die in den Dehnungsfugen lebenden Fledermäuse hätten daraufhin versucht zu fliehen und seien offensichtlich allesamt in die Regenrinne geflogen, die nicht durch ein Gitter geschützt war. Nur drei Fledermäuse überlebten. Die beiden Jungtiere und ein ausgewachsenes Exemplar sollten nach einer ärztlichen Untersuchung in die Freiheit entlassen werden.

Symbolbild

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
27.07.2009 15:30
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung