So hatte er sich den Wienbesuch nicht vorgestellt. Statt eines gemütlichen Stadtbummels war der Mann aus dem Bezirk Güssing stundenlang damit beschäftigt, sein „verschwundenes“ Auto zu suchen. Weil er im Halteverbot geparkt hatte, wurde das Fahrzeug abgeschleppt. Erst auf dem Polizeiposten erfuhr der Mann, wo er das Auto wiederbekommen konnte.
199 Euro "Ablöse"
Dort angelangt, musste er 199 Euro bezahlen, erst dann durfte er fahren. „Ich habe den Verkehr weder behindert noch gefährdet. Außerdem waren zwei unterschiedliche Verkehrszeichen aufgestellt, die teilweise überklebt waren“, sieht sich der Lenker im Recht. Er hat gegen die Strafe Einspruch erhoben. Im August wird die Sache vor einem unabhängigen Verwaltungssenat geklärt.
von Sabine Oberhauser und Christian Schulter, Kronen Zeitung
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