Er sei stark betrunken gewesen, den Schein müsse ihm jemand in die Geldbörse gesteckt haben. „Dass die 100 Euro gefälscht sind, habe ich erst erfahren, als der Verkäufer sein Geld zurückhaben wollte“, behauptet er. Der Türsteher eines Lokals sei zu Rate gezogen worden, er verständige schließlich die Polizei.
Normales Kopierpapier
Anders erinnert sich der Security-Mann an den Vorfall: „Der Jugendliche und der Blumenhändler wollten den Schein wechseln. Mir ist sofort aufgefallen, dass es sich um normales Kopierpapier handelt.“ Außerdem habe der Bursche behauptet, das Geld nur kurz zuvor am Bankomaten abgehoben zu haben.
„Solche plumpen Fälschungen spuckt der Automat gar nicht aus“, meint Richter Karl Mitterhöfer. Kontoauszüge sollen für Klarheit sorgen. Der Prozess wurde vertagt.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
Symbolbild
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