Tod in der Wiege
Baby an Rattenbissen verblutet
Ausland
23.07.2009 10:37
Ein drei Monate altes Mädchen ist in einem Vorort von New Orleans von Ratten zu Tode gebissen worden. Das Baby verblutete in seiner Wiege, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Autopsie ergab. Nach Polizeiangaben hatte das Mädchen tiefe Wunden an Nase und Beinen, insgesamt wurden mehr als 100 Rattenbisse gezählt. Als die Eltern das tote Kind am Donnerstag vergangener Woche entdeckten, war die Wiege mit blutigen Pfotenabdrücken der Nager übersät.
Der Polizeichef von Westwego sagte, die Autopsie habe als Todesursache bestätigt, was bereits vermutet worden sei. "Wir hatten alle gehofft, dass wir uns irren. Der Gedanke ist einfach schrecklich, dass das Baby zu Tode gebissen wurde", sagte Dwayne Munch. Die Ermittlungen dauerten an.
Von Eltern vernachlässigt?
Ob das Kind vernachlässigt worden sei, könne noch nicht gesagt werden. Die Eltern erklärten der Polizei, dem Mädchen sei es gut gegangen, als die Mutter es wenige Stunden zuvor gefüttert habe. Eine Sprecherin der Gerichtsmedizin erklärte, das Ergebnis der Autopsie sei vorläufig, weitere Untersuchungen seien geplant.
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