Auftakt-Debakel

SV Mattersburg verliert beim LASK mit 0:4

Burgenland
19.07.2009 09:54
Das fängt ja "gut" an! Der SV Mattersburg ist gleich zu Beginn der neuen Saison der Fußball-Bundesliga ordentlich abgewatscht worden - der LASK gewann daheim mit 4:0. Die Mattersburger präsentierten sich wie ein echter Abstiegskandidat und stehen schon nach der ersten Runde dort, wo sie über weite Strecken der letzten Saison standen - am Tabellenende.
Der LASK diktierte die Partie von Beginn an. Die Mattersburger präsentierten sich allerdings auch als dankbarer Auftaktgegner. Zur Passivität mischten sich dann auch noch Abwehrfehler. Bereits nach dem ersten Angriff staubte Saurer aus kurzer Distanz ab, nachdem Thomas Prager nach Pass von Mayrleb nur die Stange getroffen hatte. Vier Minuten nachdem Mayrleb per Kopf noch eine Großchance ausgelassen hatte (26.), machte es Wallner besser.

Der Ex-Teamstürmer nickte eine Maßflanke von Pablo Chinchilla-Vega unbedrängt von den SVM-Innenverteidigern Sedloski und Hamouz ein. Dabei musste Wallner aufgrund eines erst diese Woche erlittenen Nasenbeinbruches eine Gesichtsmaske tragen. Metz legte mit einem Schuss von knapp außerhalb des Strafraums nach, den Sedloski noch unhaltbar für seinen Torhüter Bliem abfälschte. Für den Ex-Austrianer Metz war es sein erstes Bundesligator.

LASK schaltet nach Pause einen Gang zurück
Mayrleb dagegen erzielte drei Minuten später sein 175., baute damit seine Stellung als erfolgreichster aktiver Bundesliga-Torjäger gegenüber Mario Haas (137) aus. Der 37-jährige Routinier traf nach schönem Lochpass von Saurer. Nach Seitenwechsel, als die Linzer einen Gang zurückschalteten, deuteten auch die Mattersburger in Person von Neuzugang Robert Waltner ihre Gefährlichkeit an. Der Ungar scheiterte allerdings zweimal an LASK-Keeper Cavlina (47., 52.).

Cavlina vertrat den am Knie verletzten Michael Zaglmair, zum Kapitän hatte LASK-Coach Hamann drei Stunden vor Spielbeginn etwas überraschend Rückkehrer Georg Margreitter bestimmt. Der 20-Jährige bildete gemeinsam mit Neuzugang Vidas Aldunderis eine sattelfeste Innenverteidigung. In der Schlussphase verhinderte der leidgeprüfte Mattersburg-Keeper Stefan Bliem Schlimmeres, als er einen Piermayr-Schuss aus dem Kreuzeck fischte.

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