Wenn das Eishockeyteam aus Zagreb heuer erstmals in der Österreichischen Eishockeyliga mitspielt, werden ja Ausschreitungen unter den mitreisenden Fans befürchtet (die „Krone“ berichtete). So weit wollen es die Verantwortlichen jedoch nicht kommen lassen und trafen sich am Freitag zu einer Sicherheitsbesprechung.
Keine Karten für Zagreb-Fans
„Das traurige ist, dass es sich bei den Hooligans nicht um Eishockeyfans handelt, sondern um Leute, die sich den Frust von der Seele prügeln wollen – egal bei welcher Sportart“, weiß KAC-Manager Oliver Pilloni. Die Liga-Verantwortlichen haben daher beschlossen, den Fans kein Kartenkontingent zur Verfügung zu stellen.
Und auch die Polizei rüstet sich für die Risikospiele. „Es werden bauliche Maßnahmen in der Eishalle getroffen, die personellen Ressourcen werden ausgenutzt und szenekundige Beamte werden eingesetzt“, so Sicherheitsdirektor Ernst Frießnegger. In Villach will man die erste Begegnung am 23. August abwarten.
von Thomas Leitner (Kärntner Krone) und kaerntnerkrone.at
Symbolbild
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