Bei den Hausbesuchen wurden 127 Demenztestungen und anschließend 116 Befundbesprechungen durchgeführt. Damit auch die Angehörigen über ihre Ängste und Sorgen, aber vor allem über ihre psychische Belastung durch die Erkrankung ihrer Mitmenschen sprechen können, führte man mit ihnen sogenannte Entlastungsgespräche. Nach der Demenzdiagnostik wurden 1.840 therapeutische Hausbesuche mit 2.100 Betreuungseinheiten geleistet.
Bewusstsein schärfen
Außerdem wurden in 15 Gemeinden Informationsveranstaltungen zum Thema Demenz abgehalten, betonte Claudia Holzer vom Demenzteam der Volkshilfe Burgenland. Mit dieser Initiative wollte man das Bewusstsein bezüglich der Krankheit in der Bevölkerung stärken. Daran hätten mehr als 500 Personen teilgenommen. Im Herbst 2009 stehen weitere fünf Veranstaltungen auf dem Programm.
Training für die grauen Zellen
Ab September 2008 wurden insgesamt elf Gedächtnistrainings unter anderem in Mattersburg, Eisenstadt und Horitschon durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Bereiche wie etwa die Wahrnehmung und das logische Denken angesprochen, schilderte Isabella Ertlschweiger, Mitglied des Demenzteams.
Angehörigen-Stammtische
Oftmals würden Angehörige an ihre Grenzen stoßen. Aus diesem Grund habe man in acht Gemeinden Angehörigen-Stammtische veranstaltet, so Ertlschweiger. Bei diesen Treffen hatten sie die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Begleitet wurden sie von einer Mitarbeiterin der Volkshilfe Burgenland.
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