Allein 11.895 Sprösslinge besuchen in Kärnten die Kindergärten. Und Erfahrungen zeigen, dass etwa zwei Drittel der Eltern im Sommer keine durchgehende Betreuung für ihre Kinder haben. Kindergarteninspektorin Iris Raunig: „Seit einigen Jahren sind daher zwei Drittel der Kindergärten im Juli geöffnet.“
Hauptsächlich jene in den Bezirksstädten: „Im ländlichen Bereich ist der Bedarf an Fremdbetreuung noch nicht so stark gegeben“, sagt Raunig. Seit dem Jahr 2002 muss jedoch auf jeden Fall eine Sommer-Betreuung angeboten werden, wenn mindestens 15 Kinder dafür angemeldet werden.
Oft fehlen Großeltern, die einspringen können
Auch Volksschüler sind über den Sommer oft unversorgt. Raunig: „Immer öfter müssen ja beide Elternteile arbeiten; vielfach gibt es keine Großeltern, die einspringen können.“ In den Städten kann man sich bei den Magistraten erkundigen. Es gibt Hortgruppen beim „BÜM“, in Klagenfurt gibt es Betreuung für Sechs- bis 14-Jährige am Koschatplatz; stundenweise bietet das „Hilfswerk“ Tagesmütter an.
Oft werden in den Städten auch Schüler und Kindergarten-Zwerge in den leerstehenden Horten zusammengefasst. Raunig: „Ein weiteres Angebot gibt es im Feriendorf ,Sotour’ am Maltschacher See sowie in Feldkirchen und in St. Veit beim ,Kindernest’.“
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
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