"Tasten-Terror"

Mediation soll endlich eine Lösung bringen

Kärnten
11.06.2009 18:47
Der "Tasten-Terror" in einem Wohnblock in Villach geht weiter. Das laute Klavierspielen in einer der Wohnungen nervt die Nachbarn. Auch nach der Zusage der ESG, sich um eine Lösung zu bemühen, ist nichts passiert. Ein Mieter ist so verzweifelt, dass er jetzt sogar ausziehen möchte. Die ESG hat nun einen Plan, die Klavierkrise beizulegen: Sie lädt die Parteien zu einer Mediation ein.

Zur Vorgeschichte: Ein Ehepaar im Wohnblock in der Bleibergerstraße hat zwei Töchter, die Klavier üben. "Und das am Sonntag um 9 Uhr oder sogar spät abends", erzählt eine Betroffene. "Laut Hausordnung muss aber um 18 Uhr Schluss sein. Die Eltern sind nicht bereit, das Klavier zu dämpfen oder andere Maßnahmen zu ergreifen."

Nun eskaliert die Situation; ein Mieter will sogar ausziehen. Josef Unterweger: "Ich will mich am Wochenende ausschlafen dürfen –  das ist hier aber völlig unmöglich!"

Mediation soll helfen
"Wir wollen den Konflikt entschärfen", verspricht ESG-Pressesprecher Thomas Brey. Er schlägt daher eine Mediation vor: "Die bezahlen natürlich wir."

Von Auflagen seitens der ESG an den Lärmverursacher will er nichts wissen: "Wir werden den Mann sicher nicht zwingen, einen Dämpfer einzubauen oder die Fenster während der Übungsstunden zu schließen." 

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