Der Zentralverband will weiterhin auf den Dialog setzen - innerhalb der slowenischen Volksgruppe ebenso, wie mit der Mehrheit der Kärntner Bevölkerung. Sturm sieht sich nach seiner Wiederwahl in seinem Kurs gestärkt.
Zwölfköpfiges Gremium installiert
Um den Dialog weiterzutreiben wurde vom Zentralverband ein interkultureller Beirat installiert, dem Personen aus der slowenischen Minderheit, aber auch aus der Mehrheitsbevölkerung angehören. In diesem Beirat sitzen etwa der stellvertretende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger (SPÖ), der ehemalige ÖVP-Klubchef im Landtag Raimund Grilc und der Autor Bernd Liepold-Mosser. "Wir haben uns intellektuell aufgerüstet", meinte Sturm.
Obwohl sich der Zentralverband als überparteilich versteht, wurden nun auch innerhalb der Struktur Parteifraktionen zugelassen. Dazu wurde beschlossen, dass sich innerhalb des Zentralverbandes nun auch offiziell politische Interessensgemeinschaften formieren - eine der SPÖ mit Bundesrätin Ana Blatnik, eine kommunistische mit Mirko Messner und eine der Grünen.
Alle Vertreter seien abseits des politischen Tagesgeschäftes durch einen gemeinsamen Nenner verbunden. "Und das ist die Erhaltung der slowenischen Sprache und Kultur sowie die Fortführung des Dialoges in Kärnten", meinte der Obmann.
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