Das eigentlich gegen die Vogelgrippe eingelagerte Medikament erweist sich auch bei der Schweinegrippe als wirksam. Und so wird streng geheim gehalten, wo in Kärnten sich das Krisenlager befindet - eine Frage der Sicherheit. "Wir haben das Tamiflu in Kapsel- und in Pulverform einsatzbereit", betont Gesundheitsreferent Peter Kaiser (Bild), "Zusätzlich noch Tausende Schutzmasken als Maßnahme gegen Ansteckung."
Vorrat reicht für 65.000 Erkrankte
Im Falle einer Pandemie würde der Vorrat für 65.000 Erkrankte reichen. Ebenso viele sind für vorbeugende Impfungen vorgesehen. "Da geht es um Schlüsselkräfte, die für die öffentliche Ordnung unverzichtbar sind", betont Vize-Sanitätsdirektorin Elisbeth Oberleitner. Die da wären: Ärzte, Feuerwehrleute, Sanitäter, Polizisten, Soldaten oder wohl auch Politiker.
Am Mittwoch tagte ein Krisenstab, die Chefs wichtiger Organisationen wurden über die Schweinegrippe informiert. Übrigens: In Apotheken gibt es Tamiflu nur gegen Rezept, das will Apothekerpräsident Paul Hauser strikt durchziehen.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.