Hohe Gefahr - die zweithöchste auf der fünfstufigen Skala - besteht im gesamten Burgenland, im nordöstlichen Niederösterreich, in Wien sowie in weiten Teilen der Steiermark. Ebenfalls betroffen seien der Großraum Linz, das Weinviertel sowie bestimmte Gebiete in Salzburg, Tirol oder dem Innviertel.
Bereits drei Waldbrände im Burgenland
Im April hat es in Österreich als Folge des trockenen und ungewöhnlich warmen Wetters bereits 24 Waldbrände gegeben. Drei davon ereigneten sich im Burgenland (siehe Infobox). Die meisten Waldbrände - insgesamt sechs - wurden in der Steiermark verzeichnet. Dort verunglückten acht Feuerwehrleute aus Trofaiach auf dem Weg zu einem Brandeinsatz.
Durchschnittlich 16 Waldbrände im April
Laut Harald Vacik, Professor am Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur in Wien, ist Waldbrandgefahr im April nicht ungewöhnlich: "Waldbrände in trocken-dürren Frühjahrsphasen sind normal. Im April gab es in den vergangenen acht Jahren in Österreich sogar die meisten Waldbrände: Im Mittel waren es im April 16 Waldbrände, gefolgt vom Juli mit 13 und vom August mit durchschnittlich zehn Waldbränden."
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