Als genaue Todesursache wurde in dem Papier eine Blutvergiftung (Sepsis) festgehalten, bestätigte Staatsanwältin Petra Schweifer am Montag. Ob ein Verschulden des behandelnden Arztes bei der Operation oder bei der Nachbehandlung gegeben sei, müsse nun ein chirurgischer Gutachter feststellen, so Schweifer.
Verfahren in Ungarn?
Nachdem die Operation in Ungarn erfolgte und der behandelnde Arzt ungarischer Staatsbürger ist, habe man in der Vorwoche den ungarischen Behörden angeboten, ihnen das Verfahren zu übertragen.
Eine Mitteilung, ob die Behörden des Nachbarlandes die Strafverfolgung übernehmen, könnte schon bald erfolgen. Das Verfahren in Österreich würde in diesem Fall nicht eingestellt, sondern lediglich abgebrochen, so Schweifer. Es könnte somit zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder aufgenommen werden.
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