Seit dem umjubelten 2:0 im Nachtragsspiel gegen Salzburg am 4. März sind die Klagenfurter sieglos, die Situation sieben Runden vor Meisterschaftsschluss nicht einfach.
Schinkels: "Spielen noch für Prämien"
Acht Spieler, darunter Leistungsträger wie die ÖFB-Teamspieler Manuel Weber, Zlatko Junuzovic oder Manuel Ortlechner, werden Kärnten verlassen, Schinkels baut deshalb nur noch bedingt auf diese Akteure. "Wir spielen nun noch für Prämien. Man merkt, dass einige Spieler die Saison abgehakt haben", so Schinkels, der in der Vorwoche seinen Vertrag per Handschlag mit Präsident Mario Canori verlängert hatte.
Ganz anders sieht die Situation bei Sturm Graz aus. Die "Blackies", die nur noch einen Zähler Rückstand auf die drittplatzierte Wiener Austria haben, stehen voll im Rennen um einen Europacup-Startplatz. Sieben Zähler in den jüngsten drei Spielen sprechen klar für die Steirer.
Mutmaßungen, wonach die Klagenfurter in Graz nicht mehr mit vollstem Engagement zur Sache gehen, kosten Sturm-Coach Foda nur ein Lächeln. "Jeder Trainer will gewinnen. Sie werden immer mit der besten Formation einlaufen", meinte der Deutsche, den Aufstellungssorgen in der Offensive plagen.
Wichtige Sturm-Spieler fallen aus
Dominic Hassler ist nach seiner Roten Karte in Wien gesperrt, Daniel Beichler verletzt. Mit Samir Muratovic droht der nächste Ausfall, der bosnische Teamkicker ist nach einem Schlag gegen den Knöchel im Training angeschlagen.
Das Spiel in Graz wird auf jeden Fall vor würdiger Kulisse stattfinden, bis Freitag waren über 11.000 Tickets vergeben.
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