Allein in Kärnten werden jährlich 2.100 Radfahrer bei Unfällen oder Stürzen so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Besonders bei Kindern bis 15 Jahren ist das Risiko für Kopfverletzungen besonders hoch, denn allein ein Drittel dieser Altergruppe wird bei einem Unfall oder Sturz am Kopf verletzt.
"Die Gefahr ist aufgrund der schwächeren Muskulatur und der Körperproportionen einfach größer. Durch das Tragen eines Helmes kann dieses Risiko aber deutlich reduziert werden", weiß Martin Kobald, Leiter der KfV-Landesstelle.
Eltern als gute Vorbilder
Deshalb fordert das Kuratorium nun eine Radhelmpflicht für alle Kinder bis 14 Jahre. Aber auch die Eltern sollten ihrem Nachwuchs, so Kobald, mit gutem Beispiel voran gehen und ihren Kopf mit einem Helm schützen.
Symbolbild
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