In 21 Kärntner Unternehmen, davon 17 Metallbetrieben, gibt es bereits Kurzarbeit, elf weitere sind überdies angemeldet. Besonders betroffen sind Arbeiter über 45 Jahre, denn sie machen 37 Prozent aller Kurzarbeiter aus - so eine Studie der AK.
Finanzielle Einbußen und Existenzängste
Den Kurzarbeitern bereiten vor allem die finanziellen Einbußen und Existenzängste Probleme. Daher werde man werde bestrebt sein, die Netto-Ersatzraten für Kurzarbeiter über 90 Prozent zu halten, so Goach.
Optimistische Haltung bleibt
Zehn Prozent der Befragten bezeichneten die Kurzarbeit aber auch als gute Alternative zur Arbeitslosigkeit. Generell sehen die Befragten ihre persönliche Lage optimistischer als die allgemeine wirtschaftliche Situation. So meinten 49 Prozent, dass ihre persönliche Lage gleichbleiben werde, 27 Prozent sahen eine Verschlechterung kommen.
"Falsche Kurzarbeit"
In vielen kleinen Betrieben gebe es immer häufiger Fälle von "falscher Kurzarbeit", sagte Goach. Dabei reduzierten Unternehmer die Arbeitszeit und den Lohn - ganz ohne Absprachen und Vereinbarungen mit AMS, Gewerkschaft und Arbeiterkammer.
Für diese Arbeitnehmer gebe es auch keinen Lohnersatz, und so seien finanzielle Einbußen von bis zu 40 Prozent keine Seltenheit, kritisierte der AK-Präsident.
Bei der Service-Hotline unter der Nummer 050 477-5000 können sich die Anrufer über die rechtliche Situation von Kurzarbeit informieren.
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