Finanzspritze

Kärntner Betriebe mit 34 Millionen Euro gefördert

Kärnten
08.04.2009 14:47
Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) hat im vergangenen Jahr insgesamt 33,8 Millionen Euro Förderungen an Kärntner Unternehmen gewährt. 91 Prozent davon gingen an Klein- und Mittelbetriebe. "Herausgestochen ist auch, dass der Bereich Tourismus wesentlich an Bedeutung zugenommen hat", sagte KWF-Vorstand Hans Schönegger bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Klagenfurt.

Insgesamt wurden 830 Projekte gefördert, wodurch ein Investitionsvolumen von 308 Millionen Euro ausgelöst wurde. "Dadurch wurde eine nicht unbeträchtliche Zahl an Arbeitsplätzen geschaffen", meinte der Vorsitzende des Kuratoriums, Gilbert Isep. Konkret seien 1.297 Arbeitsplätze neu geschaffen, 14.473 abgesichert worden.

Aufgegliedert nach Sektoren, erhielt mit 12,5 Millionen Euro der Technologiefonds den größten Brocken, knapp gefolgt von Maßnahmen im Bereich Infrastruktur und Regionalentwicklung mit 11,5 Millionen Euro. Der Vorjahreswert im Bereich Tourismus wurde mit 10,5 Millionen Euro verdoppelt. Gewerbe und Handel erhielten 7,7 Millionen Euro, die Industrie profitierte mit 6,9 Millionen Euro.

"Temporäre Beihilfe" von der EU
KWF-Vorstand Erhard Juritsch verwies angesichts der Wirtschaftskrise auf das "Konjunkturpaket II". Im Dezember 2008 sei von der EU eine "temporäre Beihilfe" genehmigt worden, die zusätzliche Förderungen in der Höhe von maximal 500.000 Euro je Betrieb ermögliche. Der KWF werde diese zusätzlichen Fördermöglichkeiten in die bestehenden Förderprogramme einarbeiten, so Juritsch. Als nächstes sei zudem ein Konjunkturfonds mit Beteiligungskapital und Haftungsübernahmen geplant.

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