Alternative Energie

Grüne befürchten Aus für Photovoltaik-Förderung

Burgenland
24.03.2009 13:20
Die Grünen befürchten ein Aus für die Förderung von Photovoltaikanlagen im Burgenland. Die 2006 eingeführte Förderung laufe mit 31. März aus, da sie bei einem Megawatt gedeckelt sei. Dieses Ziel - ein Megawatt entspreche der Produktion von rund 200 bis 250 Kleinanlagen in Wohnhäusern - sei erreicht, "die Förderung wird eingestellt", so Krojer. SPÖ-Klubobman Christian Illedits kündigte daraufhin an, die Förderung neu zu organisieren.

Während sich alle Parteien im Burgenland darüber einig seien, dass Energie "die Zukunftsfrage" sei, werde die Förderung von Sonnenstrom gestrichen, so Krojer. Eine Energieunabhängigkeit des Burgenlandes bis 2013, wie dies Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) ursprünglich angekündigt habe, seien aus Sicht der Grünen "leere Ankündigungen."  Bis heute liege dazu kein Konzept vor.

65 Prozent Ökostrom
Im Burgenland würden derzeit 65 Prozent des verbrauchten Stromes als Ökostrom erzeugt. Dies sei durch eine gute Ökostromförderung möglich gewesen, seit 2005 stagniere jedoch der Ausbau, so die Klubobfrau. Aufgrund der jährlichen Zunahme des Verbrauchs um drei Prozent sinke der Ökostromanteil.

"Es gibt keinen politischen Beschluss, dass die Förderung weitergeführt wird", so Krojer. Die Grünen fordern, entweder die bisherige Photovoltaikförderung weiterzuführen oder ein neues Modell zu entwickeln. Bis dieses in Kraft trete, solle die alte Regelung verlängert werden.

Neuorganisation der Förderung
Die Photovoltaik-Förderung im Burgenland werde "neu organisiert und auf solide Beine gestellt" sowie auf die längst überfällige Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen seitens des Bundes abgestimmt, so SPÖ-Klubobmann Illedits. Photovoltaik sei der einzige Ökoenergiebereich, bei dem die Länder bisher 50 Prozent des Einspeistarifes mitfinanzieren mussten.

Der Bund müsse endlich für eine Gleichbehandlung aller alternativen Energieformen sorgen. Insgesamt seien 190 Anlagen mit insgesamt 274.600 Euro gefördert worden. Die Kofinanzierung des Einspeistarifs für die bereits genehmigten Anlagen erfordere weitere zwei Mio. Euro. Während das Kofinanzierungsmodell Ende März auslaufe, bleibe die Investitionsförderung weiter aufrecht, so Illedits.

Symbolfoto

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Burgenland
24.03.2009 13:20
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

16° / 31°
Symbol wolkenlos
15° / 31°
Symbol wolkenlos
14° / 30°
Symbol wolkenlos
15° / 31°
Symbol wolkenlos
16° / 30°
Symbol wolkenlos
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung