Der spektakuläre Unfall ereignete sich am Samstag. Bei Schweißarbeiten in der Halle eines Transportunternehmens in Loipersdorf (Bezirk Oberwart) erschütterte eine gewaltige Explosion die Werkstatt. Die Druckwelle riss sogar das sieben Meter hohe Garagentor komplett aus den Angeln.
Nach Abschluss der Ermittlungen kann die Polizei den Unglückshergang rekonstruieren: Demnach waren der Sohn (23) des Firmenchefs und sein Onkel mit dem Schweißen eines Eisenteils beschäftigt, als ein Blechkübel mit Nitroverdünnung, der unmittelbar daneben auf der Werkbank stand, durch Funken Feuer fing.
Dämpfe von besprühten Lkw-Felgen
Der Onkel versuchte noch, den brennenden Kanister ins Freie zu tragen. Dieser fiel aber zu Boden. "Dabei kam es zur Explosion. Denn Tage zuvor waren in der Halle Lkw-Felgen mit Lack besprüht und zum Trocken aufgelegt worden. Die Dämpfe hatten sich noch immer nicht verzogen", sagt ein Beamter. Der Onkel (55) erlitt bei dem Unfall Verbrennungen an der Hand.
Von Karl Grammer und Christian Schulter, Kronen Zeitung
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