Lebensmüde?
Mann überlebt Sprung über die Niagarafälle
Die Retter waren von einem Augenzeugen alarmiert worden, der den Sprung von den Horsehoe Falls - einem der drei Niagarafälle – beobachtet hatte. Rettungsschwimmer versuchten den Mann zu erreichen, er sei aber weggeschwommen, sagte Kane. Rettungspilot Ruedi Hafen sagte: "Er war nicht kooperativ. Er versuchte gar nicht, uns zu helfen." Mit dem Luftwirbel der Rotorblätter seines Hubschraubers zwang Hafen den Mann dann aber doch, in Richtung Ufer zu schwimmen, berichteten die Rettungskräfte.
Retter: "Er hatte Glück"
45 Minuten habe er sich gegen die Bergung gewehrt, sagten andere Helfer. Zwei Retter seien ihm 60 Meter entgegen geschwommen. "Ich war überrascht, dass er noch bei Bewusstsein war, als wir ihn erreichten", sagte Rettungsschwimmer Todd Brunning. "Ich schätze, er hatte Glück." Hafen sagte, der Mann sei wohl lebensmüde gewesen: "Das war wohl ein Selbstmordversuch, schätze ich."
Er ist der dritte Mensch, der eine solche Aktion ohne Schutzvorkehrungen überlebte. Zuletzt hatte dieses Kunststück im Oktober 2003 ein Mann geschafft.
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