Wie auch bei den Bankomatsprengungen in Hermagor, Villach, Kötschach-Mauthen und Spittal verwendeten die unbekannten Täter in Slowenien ein hochexplosives Acetylen-Sauerstoff-Gemisch. "Dennoch gibt es einige Unterschiede in der Arbeitsweise", weiß ein Kärntner Ermittler, den die slowenischen Behörden um Unterstützung ersucht haben.
Drei Bankomaten im Bereich von Marburg, darunter ein Geldautomat bei einer Tankstelle, wurden bisher in die Luft gejagt. "Erfolgreich waren die Sprenger jedoch nur einmal, wo auch Bargeld erbeuten werden konnte", so der Kriminalist. Obwohl die Explosionen nicht immer das gewünschte Ergebnis brachten, dürften die Kriminellen keine Anfänger sein. Bisher konnten weder Fingerabdrücke noch DNA-Material sichergestellt werden.
Bande wurde bei Sprengung gefilmt
"Die einzigen Hinweise, welche die slowenischen Behörden haben, sind auf einem Überwachungsvideo zu finden, auf dem jedoch lediglich drei maskierte Täter zu sehen sind", so der Ermittler. Zusammenhänge zwischen den freigelassenen Sprengern werden in Slowenien nicht ausgeschlossen.
Die Bandenchefs sitzen in Klagenfurt und in Italien aber noch in Haft.
von Hannes Wallner, Kärntner Krone
Symbolbild
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.