"Der individuelle Gast wünscht sich vor allem Geborgenheit im Lokal. Das wäre für viele Betriebe eine Chance, das romantische Abendessen für zwei wieder zu forcieren", so Marktforscherin Sophie Karmasin, die eine Studie über das Konsumverhalten von Gästen in der heimischen Gastronomie erstellt hat.
Demnach wollen sich als Folge der Wirtschaftskrise mehr als ein Drittel der Befragten bei Restaurantbesuchen drastisch einschränken.
Rückgang bis zu 40 Prozent befürchtet
Noch stärker treffen könnte die Gastronomen die Wirtschaftskrise bei Geschäftsessen - hier wird ein Rückgang von bis zu 40 Prozent befürchtet. Karmasin: "Um zu sparen, werden Geschäftsleute künftig mit ihren Businesspartnern von den Top-Restaurants auf die mittlere Gastronomie ausweichen."
Aber auch hier werden, so das Ergebnis der Studie, von den Befragten attraktivere Getränkepreise und günstigere Menüs erwartet. "Wirte werden auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen müssen, andernfalls drohen Existenzprobleme", so Werner Lippitz von der Wirtschaftskammer.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.