Der Vorstand sieht in der Kurzarbeit einen "wichtigen Schritt" zur Bewältigung der aktuellen Marktlage und zur Absicherung der Stellen in Österreich.
Arbeitszeit um 20 Prozent reduziert
Die Reduktion der Arbeitszeit werde durchschnittlich 20 Prozent betragen. Für die Tochtergesellschaft Infineon Technologies IT-Services GmbH in Klagenfurt werden "kurzarbeitsäquivalente Maßnahmen" eingeführt. Gleiches gelte für die noch verbliebenen Zeitarbeitskräfte und die nicht von der Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter in Villach und Graz.
Die Entscheidung zur Kurzarbeit schließe an ein Bündel von Maßnahmen an, die Infineon Austria angesichts der Halbleiter- und weltweiten Wirtschaftskrise getroffen hat. Bereits im Sommer 2008 wurde weltweit ein "Kostenoptimierungsprogramm" eingeführt. In Zuge dessen wurde der Personalstand reduziert, die Kosten bei Prozessabläufen oder im Einkauf gesenkt sowie Urlaube und Zeitsalden abgebaut. Das Angebot von Infineon Austria zur einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses wurde nach Unternehmensangaben von rund 300 Mitarbeitern angenommen.
Auch bei Managern wird gespart
Die Manager sind von den Sparmaßnahmen ebenfalls betroffen. Sie leisten ihren Beitrag durch unbezahlten Urlaub, dessen Ausmaß sich auf bis zu 15 Prozent Gehaltskürzung belaufe, teilte Infineon Österreich mit. Aktuell beschäftigt Infineon an den Standorten in Villach und Graz sowie in den Tochterunternehmen in Klagenfurt und Linz 2.600 Mitarbeiter.
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