"Für die Unternehmen hat das den Vorteil, dass gute Mitarbeiter nicht nur gehalten werden können, sie sind durch die Lehrgänge höher qualifiziert und somit mehr wert", sagt Wirtschaftskammerchef Peter Nemeth. Grundsätzlich habe kein Chef das Ziel, Personal abzubauen. Vielmehr wolle man sie auch in schwierigen Zeiten halten. "Unser Bildungskarenz-Modell ist eine sinnvolle Möglichkeit", meint Nemeth weiter.
"Diese Maßnahme kommt unserem Betrieb zugute"
Besonders die Firma Hella-Fahrzeugteile in Großpetersdorf habe mit der Bildungskarenz gute Erfahrungen gemacht, wird bei der Wirtschaftskammer betont. Geschäftsführer Manfred Gerger: "30 Mitarbeiter besuchen derzeit Kurse an drei Tagen in der Woche. Wenn die Konjunktur - hoffentlich - wieder anspringt, sind sie gut gerüstet".
Angeboten werden Lehrgänge in Logistik, Kommunikations- und Teamtraining sowie Prozessoptimierung. Gerger: "Diese Maßnahme kommt unserem Betrieb zugute." Organisiert werden die Kurse durch das Wirtschaftsförderungs-Institut WIFI.
Von Harold Pearson
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.