"Nicht klar gedacht"
“Octomum”: 14 Kinder irrationale Entscheidung
Es war eine "irrationale" Entscheidung, die sie mit dem Herzen, aber nicht mit dem Kopf getroffen habe, sagte Suleman über eine weitere Fruchtbarkeitsbehandlung, nachdem sie bereits sechs Kinder mit Hilfe künstlicher Befruchtung zur Welt gebracht hatte. Sie wolle aber klarstellen, dass sie all ihre Kinder liebe.
Neues Heim
Glaubt man US-Medien, werden die Achtlinge Nariah, Makai, Jeremiah, Jonah, Josiah, Noah, Isaiah und Maliah Suleman, sobald sie kräftig genug sind, um das Krankenhaus zu verlassen, mit ihren sechs älteren Geschwistern und einer Schar von freiwilligen Nannys in einem geräumigen Haus in La Habra im Bezirk Orange County groß werden. Ed Doud, der Vater der umstrittenen Achtlingsmutter, die aussehen will wie Angelina Jolie, soll es in ihrem Namen gekauft haben. Bisher lebte Suleman mit ihren Kindern in der Drei-Zimmer-Wohnung ihrer Mutter in einem Vorort von Los Angeles. Die Achtlinge sind laut "People" derzeit noch in der Klinik, wo sie nach Information des Leute-Magazins inzwischen schon gut an Gewicht zugelegt haben.
Das Geld für das fast 565.000 Dollar (rund 445.000 Euro) teure Haus soll die arbeitslose 33-jährige "Octomum", wie sie von US-Medien genannt wird, in den letzten Wochen durch diverse Fernsehauftritte, Interviews und möglicherweise über Spenden über ihre Website zusammenbekommen haben. Laut Makler Mike Patel, er vertritt die Verkäufer des Anwesens, sei das Haus mit vier Schlafzimmern und drei Badezimmern ausgestattet und perfekt für Kinder geeignet. "Es ist ein gutes Haus für eine große Familie, und es ist genügend Platz vorhanden, um weitere Räume anzubauen", wird der Makler von der US-Zeitschrift "People" zitiert.
Nanny-Flotte als Hilfe
Suleman, die nach eigenen Angaben immer eine riesige Familie wollte, wird sich in den ersten Monaten nicht alleine um die acht Babys kümmern müssen. Die US-Kinderhilfsorganisation "Angels in Waiting", die Rund-um-die-Uhr-Betreuung für Familien in Not organisiert, wird der Achtlingsmutter bis zu 14 Kinderschwestern pro Tag – vier bis fünf gleichzeitig – ins Haus schicken, damit es den Säuglingen an nichts fehlt. Die Organisation wird die Kosten von etwa 135.000 Dollar im Monat übernehmen.
Die Sensationsgeburt hatte in den USA zunächst Begeisterung ausgelöst. Als jedoch bekannt wurde, dass sich die alleinstehende Mutter die acht Embryos einpflanzen ließ, obwohl sie bereits sechs kleine Kinder von Samenspendern hatte, schlug der Jubel in Empörung um. In einer Fernsehshow berichtete die 33-Jährige jetzt, dass einige ihrer älteren Kinder nur schwer die baldige Ankunft von acht neuen Geschwistern verkraften.
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