Schwer beleidigt
Vater von Eluana fordert Wiedergutmachung
Die Staatsanwaltschaft Udine hatte vergangene Woche Ermittlungen gegen Beppino Englaro, Amato De Monte, den Anästhesisten, der Eluana in den Tod begleitete und gegen alle Krankenpfleger, die sie betreut hatten eingeleitet. Ihnen wird mutmaßliche Tötung vorgeworfen.
Vatikan mit strengem Urteil
"Wer eine unschuldige Person tötet, ist ein Mörder. Wenn Beppino Englaro seine Tochter getötet hat, ist er ein Mörder", sagte der "Gesundheitsminister" des Vatikans, Kardinal Javier Lazano Barragan, vergangene Woche.
Mit Beppino Englaro habe er sich einmal unterhalten. "In einem Gespräch mit ihm habe ich ihm meine Meinung gesagt. Er hat wütend reagiert und behauptet, ich würde ihn für einen Mörder halten. Das fünfte Gebot sagt, dass man nicht töten soll, wer es tut, ist ein Mörder. Das ist Logik", sagte Barragan.
Entschädigung soll in Fonds "Für Eluana" fließen
Die Entschädigung, die Englaro erhalten wll, soll in einen Fonds zugunsten des neu gegründeten Verbands "Für Eluana" fließen, der Initiativen für die Einführung der Patientenverfügung in Italien unterstützen soll.
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