Gefährlicher Trip

Paar fuhr 170 km mit hochgiftiger Kobra im Auto

Ausland
04.03.2009 12:31
Einen äußerst giftigen blinden Passagier hatte ein südafrikanisches Ehepaar auf der 170 Kilometer langen Rückfahrt vom Krüger-Nationalpark im Auto. Die Speikobra war unbemerkt in den Wagen gekrochen. Gordon Parratt hat am Steuer gesessen und während der Fahrt zwar mehrmals ein Kribbeln an seinem Bein gefühlt, dies aber zunächst auf ein Insekt zurückgeführt.

Erst nachdem er wiederholt versucht hatte, das vermeintliche Insekt loszuwerden, entdeckte er die Schlange, berichtete die Zeitung "Beeld" am Mittwoch. "Glücklicherweise bin ich kein panischer Typ. Meine Frau rettete aber ihre Füße sofort aufs Amaturenbrett", so Barrett.

Ums linke Bein gewickelt
Mehrmals hielt das Paar an und versuchte, die Schlange loszuwerden, konnte sie aber nicht finden. "Etwa 15 Kilometer vom Ort Lydenburg wickelte sich die Schlange um mein linkes Bein - ihr Kopf kam an meinem Knie hoch", erklärte der Südafrikaner. 

Ein herbeigerufener Schlangenexperte entfernte später den blinden Passagier aus dem Fahrzeug. Speikobras gelten als extrem gefährlich - ihr Gift, das die Tiere oft zielgenau ins Auge der Opfer spucken, zersetzt das Gewebe und attackiert das Nervensystem. 

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