Ziele sind messbare Kenngrößen, die ein gewisses Ergebnis innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes bewirken sollen. Ein Ziel soll erreichbar sein, motivieren und anspornen - und letzten Endes zu einem guten Ergebnis führen, auf das alle Beteiligten stolz sein können. Sind Ziele jedoch zu hoch gesteckt, dann kann leicht das Gegenteil der Fall sein. Sie demotivieren, bewirken, dass der Kopf in den Sand gesteckt wird, und oft gar nichts mehr geht. Besonders schwierig ist die Umsetzung von Zielen in jenen Betrieben, in denen Ziele ohne Einbindung der Mitarbeiter vorgelegt werden, und damit die Identifikation leidet. Doch irgendwie musst du auch als Mitarbeiter eines solchen Unternehmens deine Ziele erreichen – schließlich ist nicht selten dein Arbeitsplatz davon abhängig.
Mitsprachemöglichkeiten nutzen
Vielleicht hast du nicht viele Möglichkeiten, die Höhe deiner Ziele mitzubestimmen, allerdings solltest du das Bisschen an Gestaltungsoptionen nutzen, das du hast. Denn meist kennt der Inhaber einer Position deren Chancen besser als der Vorgesetzte. Optimale Gelegenheit für eine Zielkorrektur ist das Mitarbeitergespräch. Hierbei kannst du – am besten vorbereitet mit Zahlen – deine Einschätzung der Potenziale kundtun und dich eventuell gegen zu hohe Zielvorstellungen zur Wehr setzen.
Identifikation mit dem Ziel entwickeln
Auch wenn das nicht unbedingt einfach ist, aber es ist entscheidend, dass du das Ziel zu deinem eigenen machst. Wenn du grundsätzlich gerne in deinem Unternehmen arbeitest und deinen Job magst, wird dir das wahrscheinlich eher leicht fallen. Denn positive Motivation wirkt stärker als Angst – vor einem Jobverlust, einer nicht erreichten Beförderung oder anderen Dingen. Versuche, die vermuteten negativen Konsequenzen zu akzeptieren. So kannst du die Angst abbauen und beginnen, dich auf das Erfolgserlebnis zu freuen, wenn du die Ziele erreichst.
Das Ziel erreichbar machen
Wenn die Identifikation mit dem Ziel vorhanden ist, dann musst du dich darauf konzentrieren, die entsprechenden Handlungen zu setzen, um dich deinem Ziel zu nähern. Brich das Ziel auf überschaubare Einheiten herunter: Quartale, Monate, Wochen. Wenn das nicht möglich ist, weil du qualitative Ziele hast, dann setz dir Meilensteine. Denn Zwischenschritte, über die du dich freuen kannst, sind sehr wichtig, um deine Motivation hoch zu halten bzw. sogar noch zu steigern. Dazu gehört auch die regelmäßige Erfolgskontrolle, um das Erreichen von Zwischenzielen zu kontrollieren.
Unterstützung holen
Du bekommst Druck von oben, das bedeutet jedoch nicht, dass du damit alleine umgehen musst. Die richtige Anlaufstelle hierfür können deine Kollegen sein. Besser noch ist jedoch die Hilfe deines Vorgesetzten – schließlich ist es auch sein Ziel. Wenn du Schwierigkeiten damit hast, das Ziel zu erreichen, obwohl du entsprechende Aktionen setzt, dann vereinbare einen Gesprächstermin mit deinem Vorgesetzten. Zähle auf, was du alles bereits unternommen hast, lege offen, wenn das Ergebnis nicht erreichbar scheint, und dann frage einfach, was du noch tun könntest, um dein Ziel zu erreichen. Schließlich ist es auch die Verantwortung des Vorgesetzten, die Mitarbeiter zur Zielerreichung zu bringen. Hast du ein eher angespanntes Verhältnis zu deinem Chef, dann solltest du dich jedoch auf Hilfe von deinen Kollegen beschränken – hol dir Tipps und versuche, gemeinsam mit ihnen einen Schlachtplan auszuarbeiten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.