Ein Attentat auf die Klagenfurter "Ein-Euro-Frau" geht ebenso auf das Konto der Problem-Brüder wie Einbrüche, Körperverletzungen und Diebstähle.
Doch alle Resozialisierungs-Maßnahmen - wie Auslandscamps, Heime und Familienbetreuung - schlugen fehl: Am Dienstag wurden René und Patrick erneut zu langen Haftstrafen verurteilt. Und das, obwohl sie ihre alten Strafen noch gar nicht abgesessen haben. . .
In einem Bus der Stadtwerke Richtung Viktring prügelte das Duo und zwei Komplizen (15) im November 2008 auf einen 23-Jährigen ein, der älteren Fahrgästen helfen wollte. Nach mehreren Faustschlägen ins Gesicht ging der Student zu Boden und musste mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Prügelei mit Handy fotografiert
Bei einer weiteren Prügelattacke im November ging René in einem Waidmannsdorfer Lokal auf einen Jugendlichen los. "Ein Gast, der das beobachtete, hat mit seiner Handy-Kamera ein Foto von der Prügelei gemacht", sagt Jugendstaatsanwalt Emmerich Plach.
Vor Gericht war der Beweis aber wertlos. "Die Beiden waren geständig und haben das Urteil angenommen", erklärt Rechtsanwalt Christian Köchl. Von Reue gabs auch diesmal keine Spur.
Für die beiden 15-jährigen Mittäter gab es bedingte Haftstrafen von drei beziehungsweise zwei Monaten.
von Thomas Leitner, Kärntner Krone
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