Wegen der Europameisterschaft gab es im vergangenen Jahr zwar einen Anstieg der Verbrechen in Klagenfurt, jedoch verbuchte die Polizei in einzelnen Bereichen große Erfolge.
Zivile Beamte
So konnte beispielsweiße in einer Klagenfurter Großdiskothek im Vergleich zum Jahr 2007 die Zahl der Anzeigen um 33% verringert werden. "Wir setzen seit einem Jahr zivile Beamte ein, die sich unter das Volk mischen. Bei Notwendigkeit schreiten diese auch ein", so Schluga.
Größeres Polizeiaufgebot
Auch in der Herrengasse konnte die Anzahl der Körpferverletzungen seit dem Jahr 2005 von 40 auf 19 gesenkt werden. Schluga: "Wir haben nun ein größeres Polizeiaufgebot bei den Brennpunkten der Stadt. Fünf Polizeiautos sind mittlerweile in der Nacht unterwegs."
Schulbälle: kein gebrannter Alkohol
Auch die Bilanz bei den Schulbällen ist positiv, in den letzten beiden Jahren gab es dort keinen einzigen "Komatrinker" mehr. "Durch das Verbot von gebranntem Alkohol wurden die Schulbälle deutlich entschäft", so Bürgermeister Harald Scheucher.
Klagenfurt soll sicherste Stadt bleiben
Für noch mehr Sicherheit soll in den nächsten Jahren ein höheres Polizeiaufgebot, Notrufsäulen an Bushaltestellen und eine Jugendpolizei sorgen. Scheucher: "Klagenfurt ist laut Statistik die sicherste Landeshaupstadt Österreichs, das soll so bleiben."
Mehr Streetworker
Mehr Streetworker sollen in Zukunft auch das Drogenproblem lösen, denn derzeit befinden sich bereits über 300 Menschen in Kärnten in Behandlungen.
von Marcel Santner, Kärntner Krone
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