"Nur" 54 Meldungen

2008 weniger Geisterfahrer in Kärnten

Kärnten
22.01.2009 17:11
497 Mal wurde in Österreich im vergangenen Jahr vor Geisterfahrern gewarnt. Damit hat sich die Anzahl gegenüber 2007 um 22 Meldungen oder um 4,2 Prozent reduziert. Kärnten darf sich zum vierten Mal in Folge über einen Rückgang der Geisterfahrermeldungen freuen, zuletzt von 59 auf 54 Meldungen. Das ist die niedrigste Anzahl seit 1998.

Dennoch war auch 2008 das gefährlichste Teilstück Österreichs in Kärnten zu finden - wie fast jedes Jahr der "Wörtherseeabschnitt" auf der Südautobahn (A2) zwischen Klagenfurt-Ost und dem Knoten Villach mit 26 Meldungen (2007: 25). Verdoppelt haben sich die Geisterfahrten auf der Tauernautobahn im Abschnitt Spittal-Villach (8; 2007: 4); dafür sind die Geisterfahrer auf den übrigen Kärntner Abschnitten durchwegs weniger geworden. 

Reisebus falsch aufgefahren
Auf der S37, der Klagenfurter Schnellstraße wie auch auf der A11, der Karawankenautobahn, gab es 2008 keinen einzigen Geisterfahrer (A11: 2007: 2). Für eine gefährliche Situation sorgte am 12. Jänner ein ungarischer Reisebus, der bei der Raststation Völkermarkt die richtige Auffahrt zur A2 verfehlte und zu einem Geisterfahrer wurde. Der Lenker erkannte jedoch sehr bald seinen Fehler und stoppte nach kurzer Zeit selbst die Geisterfahrt.

Abend am gefährlichsten
Die gefährlichste Tageszeit hat sich österreichweit vom Vormittag (2007) wieder in den Abend verlagert. Unverändert am größten ist das Risiko, einem Geisterfahrer zu begegnen, am Wochenende (speziell an einem Samstag), der gefährlichste Monat war erstmals seit 2004 der September.

Die Tage mit den meisten Geisterfahrermeldungen waren der 31. Juli und der 9. August mit jeweils sechs Meldungen. Im Durchschnitt vergingen zwischen Erstwarnung und Entwarnung 13 Minuten.

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